Online Reading List for Prostitution in Germany (English)

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Manuela Schon, „Legalization has turned Germany into the ‘Bordello of Europe’ and we should be ashamed“ http://www.feministcurrent.com/2016/05/09/legalization-has-turned-germany-into-the-bordello-of-europe-we-should-be-ashamed/ . On what happens when anybody confronts the pro-lobby (scroll down for English): http://abolition2014.blogspot.de/2016/05/von-menschenjagden-blockwarten_21.html . On what legal prostitution has meant in terms … Weiterlesen

Simon Häggström bei der European Women’s Lobby

… erklärt, wie das schwedische Modell funktioniert.

Vielen Dank an „Susi Sonnenschein“ für die Untertitel!

Europa – call for action!

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Zur Abstimmung im Europäischen Parlament: (scroll down for links and information in English.) Alles etwas knapp, aber hier sind noch Aktionsmöglichkeiten. 1) den Abgeordneten einen Brief schreiben, ausführlicher oder kürzer. 2) den Abgeordneten per Twitter Nachrichten zukommen lassen. Position der European Women’s Lobby … Weiterlesen

Filme – international

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Schwedisches Modell – kurz erklärt: http://www.youtube.com/watch?v=Do9h7iCMtzM Simon Häggstrom (Polizei Stockholm) erklärt das schwedische Modell https://www.youtube.com/watch?v=8cMmEH3mIaM Rachel Moran, Prostitutions-Überlebende, in Brüssel zu „Freiwilligkeit“, Ausstieg und dem schwedischen Modell http://www.youtube.com/watch?v=9fjnNXAysII Girls going wild in red light district – bewusst irreführender Titel, unbedingt … Weiterlesen

Rachel Moran – Überlebende

Rachel Moran – Vortrag in Brüssel

anlässlich des Brussel’s Call against Prostitution und der Initiierung von CAP (Coalition against Prostitution)

Rachel Moran ist eine junge Frau aus Dublin, die seit Jahren gegen Prostitution und für das Schwedische Modell kämpft.

Sie weiß, worum es geht, denn sie gehört zu denjenigen, die das System von innen gesehen haben. Ihr Buch Paid For. My Journey through Prostitution zeigt, wie sich eine Frau in der Prostitution fühlt, wie sie die Gesellschaft wahrnimmt, und warum vor allem der Ausstieg – und der Einstieg in die Gesellschaft so schwer ist. Das Buch ist noch nicht übersetzt. Es ist eindringlich und deutlich, und in einer klaren Sprache geschrieben.

In diesem Vortrag geht Rachel Moran auf „consent“ und „control“, Zustimmung und Kontrolle über  das Geschehen, ein. Sie zeigt, wie eine Frau (sicher jeder andere auch) in der Prostitution das Gefühl von eigener „Zustimmung“ und „Kontrolle“ braucht, um auch nur den nächsten Kunden zu überstehen. Um nicht völlig zusammenzubrechen. Sie sagt auch – „don’t believe them“. Es ist eine eingeredete Selbstbestimmung, in der Situation überlebensnotwendig, aber in erschreckendem Gegensatz zur Realität.

Am Ende sagt sie noch etwas anderes. Mit Blick auf die schwedischen Regierungsvertreter, die auf dem Podium neben ihr sitzen, erklärt sie: „Ich kann der Nation Schweden nicht genug dafür danken, dass sie zum ersten Mal laut gesagt hat, dass das, was mir passiert ist, Unrecht ist.“

Was können die ganzen Frauen zu Deutschland sagen?