Prostitution in Deutschland – hier die Meinung der Befürworterinnen.

Prostitution in Deutschland – Fachliche Betrachtung komplexer Herausforderungen

Die SPD im Bundestag hält es offenbar für eine Versachlichung. Mir fehlt gerade die Zeit, diese Art der Sachlichkeit zu thematisieren – die Punkte sind uns aus der Debatte längst bekannt.

Die Highlights:

  • GegnerInnen der Prostitution argumentieren überwiegend aus ihrer persönlichen Befindlichkeit zu Sex heraus, und das ist falsch. Anders gesagt: Großzügiger Weise dürfen sie verklemmt sein, aber das wollen die ja allen aufzwingen, und das ist unzulässig.
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  • Das Thema Gleichberechtigung ist sehr wichtig, es ist gut, dass wir darüber geredet haben.
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  • Andere Meinungen werden durchaus respektiert, wenn sie „differenziert“ sind und keinen Anspruch auf gesellschaftliche Relevanz erheben.
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  • Allerdings hat dieser Vorspann mit dem vorgelegten Papier dann auch nichts mehr zu tun. Das Gesetz in Deutschland ist super, und wenn die Kritik endlich aufhört, dann hören auch die Probleme auf.
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  • Wichtig sind ein paar Änderungen im Gewerberecht.
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  • Und diejenigen, die für die Sexarbeit sind, sollen weiterhin die Ausstiegsbegleitung machen für diejenigen, die es halt individuell nicht so packen.
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  • Ein Zusammenhang zwischen Menschenhandel und Prostitution ist argumentativ nicht haltbar. Außerdem würden ja dann alle in der Prostitution zu Menschenhandelsopfern erkärt.

Aber die Diskussion soll offen geführt werden.

Genau.

 

 

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