Filme und Reportagen (deutsch)

Reportagen

  • frautv WDR – Menschenhandel (10.10.2013) Im Gegensatz zu einem älteren Bericht (2012), der sehr stark die freie selbstbestimmte „Sexarbeit“ in den Mittelpunkt stellte, wird hier immerhin die Diskussion des Schwedischen Modells gefordert.
  • Liberales Prostitutionsgesetz: Wie Deutschland zum Puff Europas wurde (29.09.2011) Kurzer Beitrag im Rahmen von „Panorama“, prostitutionskritisch, ca. 12 Minuten.
  • Liberales Prostitutionsgesetz: Wie Deutschland zum Puff Europas wurde (29.09.2011) (YouTube)
  • Die Story im Ersten: Sex Made in Germany: Prostitution und ihre Profiteure. (11.06.2013) Auf YouTube mit ausführlicher Beschreibung; längerer Beitrag, von den gleichen Journalistinnen wie der Beitrag „Liberales Prostitutionsgesetz“, s.o. Die Bilanz fällt nicht mehr so negativ aus, da hier eine Reihe Frauen von den  Verdienstmöglichkeiten etc. erzählen. Die eher bedrückende Realität für viele Frauen wird dennoch deutlich. Gleichzeitig gibt es ein kritisches Statement von Solwodi zu dieser Reportage.
    Auch die Prostitutionslobby übt Kritik, sie besteht auf ihren Seiten darauf, dass fast alle Frauen in der Prostitution sehr glücklich sind. Das ist beruhigend, da auf einigen dieser Seiten auch gleich Anzeigen „sexueller Dienstleister“ für Kunden der Escort-Branche geboten werden. Diese Seiten verstehen sich in dieser Hinsicht als „kostenloses soziales Netzwerk“.
  • Die Story im Ersten – Interview mit den Autorinnen (Text)
  • Juristischer Vortrag von Prof. Dr. Ulrike Lembke für die Fernuniversität Hagen. Der Vortrag hält sich eindeutigen Empfehlungen zurück, allerdings wird das schwedische Modell abgelehnt. Er läuft eher auf Regulierung hinaus. Hier verlinkt, weil dieser Vortrag einen Einblick in die tatsächliche (eher komplizierte) Rechtslage gibt. In der rechtlichen Praxis ist Prostitution über mehrere Gesetzbücher und über kommunale Regelungen festgelegt, daher ist es schwer, einen Überblick zu behalten. Die Regelungen sind von Kommune zu Kommune unterschiedlich. Im Endeffekt auch ein Argument für das Schwedische Modell – das wäre einheitlich in jeder Stadt Deutschlands.

You Tube Beiträge:

Radiobeiträge:

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