Spiegel online – Ausmaße der Prostitution in Saarbrücken

Aus einer Handvoll Frauen in der Prostitution wurden um die 1000. Saarbrücken hat diesen Boom seiner Nähe zur französischen Grenze zu verdanken. Trotz dieser für Zuhälter und Bordellinvestoren guten Lage sind die Preise so enorm gefallen, dass sich die Armutsprobleme verschärfen. Die Zeiten, in denen die Frauen tatsächlich Geld verdienen konnten – von den Befürworter_innen der Prostitution werden immer noch hohe Summen genannt – sind vorbei. Profit bleibt trotzdem: Bei den Zuhältern, den Bordellbetreiber_innen, und kurzfristig beim Staat, der per Steuern gut abkassiert.

Neue Bordelle werden die Situation auch nicht verbessern, und auch der Gedanke, dass dadurch der Straßenstrich abgeschafft wird, ist nur ein frommer Wunsch: „Wer auf dem Straßenstrich arbeitet, wechselt nicht einfach in ein Haus.“

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