Abolition (Schwedisches Modell)

Abolition bedeutet Abschaffen der Prostitution über Abschaffen des Marktes, sprich über Abschaffen der Nachfrage. Prostitution entsteht aus vielen Gründen, sie funktioniert nur, solange Menschen – in der Praxis Männer – das Recht auf sexuelle Verfügbarkeit kaufen wollen und das können.

Daher wird bei dem Abolitionsprinzip der Freier angegangen. Der Kauf sexueller Verfügbarkeit wird hier unter Strafe gestellt. Wer für den sexuellen Zugang zum Körper eines anderen bezahlt, macht sich strafbar und zahlt gleich noch einmal eine Gebühr an den Staat.

Dieses Prinzip wird kombiniert mit Unterstützung und Beratung der Frauen, Anderer in der Prostitution – unabhängig von deren Ausstiegswunsch – und der Entkriminalisierung der Frauen in den Ländern, in denen dies noch nicht geschehen ist.

Außerdem gehört dazu eine umfassende Aufklärung und Kampagne über die Gründe dieser Bestrafung von Freiern ebenso wie eine gründliche Schulung der Polizei.

Gleichzeitig bleiben Zuhälterei und Bordelle illegal.

Schweden bietet außerdem eine Freierberatung an – psychologische Hilfestellungen für Freier, die das alles auch nicht so cool finden, es aber nicht schaffen, sich anders zu verhalten.
Eine ausführliche und gut recherchierte Darstellung bietet DAS MAGAZIN in „Eine Frage der Würde“ vom 15. September 2012.
(Danke an Echte Männer Kaufen Keine Frauen, die das auf Facebook geteilt haben!)

Advertisements